Boxing Day

Und noch etwas zur nachweihnachtlichen Zeit. Dieses Mal geht es um eine mehr als seltsam anmutende Bezeichnung des 26. Dezembers oder (in Deutschland) des 2. Weihnachtsfeiertags. Warum heißt der denn im Englischen so? Fangen die Menschen an zu streiten? Oder boxt man um die besten Geschenke?Das ist jedenfalls mein erster Gedanke gewesen, als mir diese Bezeichnung das erste Mal über den Weg lief. Ganz im Sinne von: »Einen Tag hält man es ja mal mit der Familie aus, aber am zweiten liegen die Nerven blank.« Und auch das Boxen um die Geschenke — andere Länder, andere Sitten? — ist damit nicht gemeint. Nein. Früher, als die Wohlhabenden und Reichen noch Hausbedienstete hatten, gaben wohl die meisten ein klein wenig von ihrem Geld ab, und zwar genau an diesem Tag. Damit kein Neid aufkam und untereinander keiner schauen konnte, wie viel Geld der andere bekam, wurde das Geld in kleine Schachteln verpackt. Und wie heißen die im Englischen? Richtig, »Boxes«. Also ist es ganz unspektakulär der »Geschenkeschachtel‐Tag« wenn man so will. Übrigens, da sich dieser eher adlig anmutende Brauch natürlich nicht mit den Idealen der USA vereinbaren lässt, wird dieser Tag dort auch nicht begangen.

, Antje Faber

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